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Psychiatrie

Im Überblick

Leistungsangebot

A. Leistungsspektrum der psychiatrischen Abteilung:
 
1. Diagnostik:

  • klinisch-psychiatrische Diagnostik
  • Konsiliar-liaisonpsychiatrische und psychosomatische Begutachtungen
  • Psychotherapeutische Indikationserstellungen
  • Testpsychologische Untersuchungen
  • Aktigraphie
  • Drogenscreening
  • HRV (Herzratenvariabiltätsanalyse)
  • Pharmakomonitoring
  • EEG und bildgebende Verfahren (CT, MR) i.R. der Institute des Schwerpunktspitals

2. Therapie:

  • Biologische Verfahren: Psychopharmakotherapie, Lichttherapie, Schlafregulierung, Elektrokonvulsivtherapie, Biofeedback
  • Psychotherapie in Einzel- und Gruppensettings
  • weitere Therapieverfahren: Sinnes- und Genussgruppe, Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson, Qi Gong, soziales Kompetenztraining, Skills-Training
  • Psychoedukation (= intensive Informationsvermittlung über die jeweilige Erkrankung) für:
    PatientInnen mit depressiven Erkrankungen
    PatientInnen mit schizophrenen Erkrankungen
    PatientInnen mit bipolaren Erkrankungen
    PatientInnen mit Alkoholabhängigkeit
  • Kognitives Training (computergestützt)
  • Psychiatrische Ergotherapie
  • Musiktherapie
  • Physiotherapie, Leibtherapie
  • Schnittstellenarbeit mit psychosozialen Nachsorgeeinrichtungen

B. Psychiatrischer Konsiliar-/Liasondienst:

Psychiatrische und psychosomatische Begutachtung und Therapie von Patienten auf "somatischen" Abteilungen. Seit Mai 2012 wurde ein psychiatrischer Liasondienst für Onkologie der internen Abteilung eingerichtet,  wodurch eine umfassende psychosomatische Versorgung für die Patienten dieser Abteilungen sowie eine Unterstützung und Beratung für das Personal möglich wurden. Im "interdisziplinären Schmerzteam" erfolgt eine intensive Kooperation mit Neurologie, Physikalischer Medizin, Anästhesie und Psychologie zur Behandlung v.a. chronischer Schmerzpatienten.

C. Psychiatrische Tagesklinik

Zielgruppe:
Für Patienten mit folgenden Krankheitsbildern und Voraussetzungen ist eine tagesklinische Behandlung sinnvoll:

  • Schizophrene Störungen
  • Depressive Syndrome
  • Im Anschluss an eine stationäre Behandlung oder anstelle einer stationären Aufnahme
  • PatientInnen ab dem 18. Lebensjahr, die mobil und die ausreichend motiviert sind, das Angebot regelmäßig (Montag bis Freitag) in Anspruch zu nehmen.

Ausschlusskriterien für eine tagesklinische Behandlung:

  • akute Symptomatik mit Einschränkung von Orientierung, Mobilität und Kooperationsfähigkeit
  • Selbst- und Fremdgefährdung
  • primäre Suchterkrankung
  • schwere Persönlichkeitsstörungen
  • schwere Demenz
  • Kinder und Jugendliche

Die Kontaktaufnahme erfolgt über Zuweisung an die psychiatrische Ambulanz. In der Tagesklinik können etwa 15 PatientInnen behandelt werden. Die Behandlungsdauer beträgt ca. 3 Wochen.

Therapeutische Struktur der Tagesklinik:

Die tagesklinische Behandlung stellt eine Alternative zur stationären und ambulanten Therapie dar. Von Montag bis Freitag nehmen die PatientInnen jeweils von 8:00 bis 15:00 Uhr am Therapieprogramm der Tagesklinik teil. Die restliche Zeit verbringen sie in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung, wodurch die psychiatrische Behandlung unter sehr lebensnahen, aber dennoch geschützten Bedingungen erfolgt. Das Team der Tagesklinik vertritt einen integrativen Therapieansatz, der durch eine Kombination aus medikamentöser und nichtmedikamentöser Behandlung gekennzeichnet ist. Ziele des tagesklinischen Aufenthaltes sind eine genaue Diagnostik, eine umfassende Therapie unter Einbeziehung der Angehörigen und des sozialen Umfeldes, sowie eine möglichst effiziente Rückfallsprophylaxe. Die Behandlung erfolgt nach einem auf die Bedürfnisse der/s Patientin/en abgestimmten Wochenplan, der durch eine geregelte Kombination von Tagesstrukturierung, Beschäftigung, therapeutischen Gesprächen und Erholung gekennzeichnet ist. Die Gruppe als therapeutischer Faktor steht im Zentrum der Behandlung. In verschiedenen therapeutischen Gruppen werden soziale Fertigkeit, Kommunikation, Problemlösungsfähigkeiten, etc. trainiert, wobei vor allem dem gegenseitigen Austausch große therapeutische Relevanz zukommt.
Diagnostik und Therapie erfolgen unter Berücksichtigung des halbstationären Settings wie im Leistungsspektrum (siehe oben) beschrieben.

D. Schwerpunkte der Psychiatrischen Ambulanz:

  • Nachbetreuungsambulanz nach stationärem Aufenthalt
  • Spezialambulanzen für affektive Erkrankungen (Depression, Manie, Bipolare Erkrankungen), Angst-, Zwangserkrankungen, Psychosen
  • Abklärung von Demenzen ("Memory Clinic")
  • Psychiatrisches Ambulanzzentrum (PAZ): Kooperation mit Promente OÖ bzw. PSB Vöcklabruck
  • spezifische Therapieverfahren wie Psychopharmakotherapie, nichtmedikamentöse Verfahren wie Lichttherapie, Biofeedback u.ä., Indikationsstellung zur Psychotherapie, Klinische Sozialarbeit
  • Krisenintervention

Praktikum an der Abteilung:

Bei Interesse an einem Praktikum im Rahmen der Psychologieausbildung kontaktieren Sie bitte Frau Mag. Gstöttner: claudia.gstoettner@gespag.at

Bei Interesse an einem Praktikum im Rahmen der Psychotherapieausbildung kontaktieren Sie bitte Frau Mag. Hutter: heidemarie.hutter@gespag.at


Weitere MitarbeiterInnen:

ErgotherapeutInnen:  

ET Ulrike Alz
ET Jasmin Bergmann
ET Natascha Hofbauer
ET Johanna Lehner
ET Stefanie Wagner


Musiktherapeutin:

Reinhard Ebner


PsychologInnen:

Mag. Melanie Gattringer (Ausbildungspsychologin)
Mag. Claudia Gstöttner
Mag. Edmund Grünbacher
Mag. Melanie Jaudas (Ausbildungspsychologin)
Mag. David Mahler
Mag. Alexandra Tobar


Psychotherapeutin:

Mag. Heidemarie Hutter


Sozialarbeiterinnen:

DSA Gerda Eichlberger
DSA Brigitte Mayr-Mauhart
DSA Valerie Pecher