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Lasersymposium: Neue Operations-Methode bei gutartiger Prostatavergrößerung

Um „Laserenukleation der Prostata“ ging es beim zweiten nationalen urologischen Lasersymposium am LKH Vöcklabruck. Urologen aus 15 österreichischen Krankenhäusern diskutierten über Lasertechnologie bei Prostatabehandlung.

„Bei dieser Methode geht es um die Therapie gutartiger Prostatavergrößerung“, erklärt Prim. Dr. Michael Dunzinger, Leiter der Abteilung für Urologie und Andrologie am LKH Vöcklabruck. Er moderierte die Veranstaltung. Laserenukleation ist eine Therapieform, die eine Alternative zur bisherigen „Prostatahobelung“ durch die Harnröhre darstellt. Vorteile der neuen Technik sind eine nahezu blutlose Operation und der Katheter kann bereits 24 – spätestens 48 Stunden nach der Operation entfernt werden. Außerdem müssen die häufig von den Patienten eingenommenen blutverdünnenden Medikamente nur für kurze Zeit abgesetzt werden. Der gefäßschützende Effekt bleibt damit aufrecht.

Wie auch im vergangenen Jahr gab es auch bei diesem Symposium einen Gastoperateur. Dr. Werner Hochreiter aus der Schweiz hat auf diesem Gebiet bereits mehr als 1200 Operationen durchgeführt. Hochreiter operierte live im urologischen OP 2 Laserenukleationen, die via EDV auf Großbildleinwand in das Ausbildungszentrum übertragen wurden.

An der Abteilung für Urologie und Andrologie des LKH Vöcklabruck steht seit vergangenem Jahr ein Holmiumlaser zur Verfügung. Dessen Einsatz für Laserenukleationen der Prostata wird aufgrund der Vorteile für die Patienten künftig forciert werden.

Dr. Werner Hochreiter und Prim. Dr. Dunzinger

Prim. Dr. Michael Dunzinger (rechts) dankte dem Schweizer Gastoperateur Dr. Werner Hochreiter, dessen Laserenukleationen live in das Ausbildungszentrum übertragen wurden.