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Schlaflabor

Diagnostik und Therapie schlafbezogener Störungen

Die Anwesenheit der Patienten ist ab 13.00 Uhr erwünscht. So können am Nachmittag noch ein Röntgenbild, eine Lungenfunktionstest und ein EKG gemacht werden. Die Nacht verbringen Sie überwacht im Schlaflabor. Daß die für die Diagnostik notwendigen Verkabelungen möglich sind, sollten sie geduscht und rasiert sein, die Haare gewaschen haben und nach dem Duschen keine Hautcreme auftragen. Frauen mögen, falls vorhanden,den Nagellack entfernen.

Mitzubringen sind: Überweisungsschein des einweisenden Arztes, ein Pyjama, Medikamente,die ständig eingenommen werden.

26% der Österreichischen  Bevölkerung leiden an Schlafstörungen, ein Teil kann nicht einschlafen, ein anderer Teil nicht durchschlafen, viele leiden an Tagesmüdigkeit. Häufig werden vom Bettpartner Schnarchen und Atempausen beobachtet.Die Ursachen für diese Störungen sind oft vielfältig. Für eine genauere Diagnostik steht das Schlaflabor zur Verfügung. Was geschieht hier?

Es wird ein Schlafprofil (Hypnogramm) erstellt. Über ein aufwändiges Ableitungssystem wird der Patient/die Patientin während des Schlafes überwacht. Die Messungen umfassen den Atemfluß, das Atemgeräusch, das EKG, die Hirnaktivität (EEG), die Augenbewegungen (EOG), die Muskelaktivität und die Sauerstoffmessung (Pulsoxymetrie).Die Ergebnisse werden vom Schlafmediziner ausgewertet und zusammen mit den angegebenen Störungen beurteilt. Wird zum Beispiel die Diagnose einer Schlafapnoe gestellt, kann  ein Heimbeatmungsgerät verordnet werden. Bestehen z.B. Veränderungen im Hals-Nasen-Ohren Bereich, kann mitunter eine Operation hilfreich sein.Aber auch neurologische (z.B. restless-legs-syndrom, Narkolepsie) und psychiatrische Erkrankungen könnenfür Schlafstörungen ursächlich sein.